Gartenfachberater - Kleingartenpark-Rosenthal-Nord e.V.

Kleingartenpark
Rosenthal Nord e.V.
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Gartenfachberater:                   Werner Lehmann              Parz.: 174

Bezirksgartenfachberater:       Ellen Müller                   

Bei Fragen rund um den Pflanzenschutz, wenden Sie sich bitte an das Pflanzenschutzamt Berlin.
(Sprechzeit jeden Donnerstag telefonisch beim Pflanzenschutzamt von 11:00 - 16.00 Uhr)
                                                    Neues vom Pflanzenschutzamt Berlin



Telefon:          030-700 00 62 40



Beim NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. finden Sie alles wissenswerte Rund um den Naturschutz.



WARNUNG!!

Das Planzenschutzamt Berlin warnt vor dem Citrusbockkäfer.



Der Käfer befällt viele hiesige, auch völlig gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke,
Platane, Haselnuss, Rosskastanie oder Apfelbäume und kann sie zum Absterben bringen.
Besonders gefährlich ist der Käfer auch dadurch, dass er sich sehr schnell und stark verbreitet.

Auf Grund der großen Gefahr bitten wir Sie dringend, jeden Verdacht eines Befalls
unter 030/395 30 11 oder 030/700 00 60 zu melden.

Um noch genauere Informationen zu erhalten
können Sie diesen Link benutzen.

Pflanzenschutzamt









Info Nr. 35                                                           Berlin, 16.04.2019

 
Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
 
das Frühjahr bringt für uns als Kleingärtner eine Menge Arbeit. Im April sollte die Schnittpflege an Obstbäumen, Winterblühern, Clematis, Hortensien und Rosen abgeschlossen sein.
Ab diesen Monat können Pflanzen von einjährigen Blumen, wie Löwenmaul und Wicken im Freien gepflanzt werden. Im Ziergarten achtet bitte auf bienenfreundliche Pflanzen mit einfachen Blüten.
Weil wir als Kleingärtner der industriellen Landwirtschaft keine Konkurrenz machen wollen und können, sollten wir im Obst- und Gemüseanbau besonders auf alte Sorten zurückgreifen. Bezugs-
 
Adressen für Saatgut alter Sorten sind zu finden unter der Adresse: www.saatgut-netzwerk.net
oder www.dreschflegel-saatgut.de
 
Jeder hat wohl schon davon gehört, die Kleingarten- flächen geraten immer mehr in den Fokus der Begehrlichkeit bezüglich des Wohnungsbaus. Deshalb können wir mit der konsequenten Einhaltung der Gartenordnung und der gärtnerischen Nutzung viel dazu beitragen, unsere Kleingärten zu erhalten.
Aufgrund der Trockenheit im vergangenen Jahr und auch in diesem Winter erlangt die Speicherung von Regenwasser mehr Bedeutung, also nutzt alle Möglichkeiten.
 
 
Alle guten Wünsche für ein erfolgreiches Gartenjahr
Euer Gartenfachberater Werner Lehmann  
Info. Nr. 34                                                  Berlin,14.10. 2018



Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,


das  Gartenjahr neigt sich mit einem sonnigen und warmen Herbst dem Ende entgegen. Noch gibt es jedoch einiges zu tun, denn im Herbst ist Hauptpflanzzeit für Obstbäume und Sträucher. Blumenzwiebeln, die im kommenden Frühjahr blühen sollen, müssen jetzt in die Erde gebracht werden. Auch Speisezwiebeln können nun noch gesteckt werden. Dafür gibt es im Handel spezielle Wintersorten, die im folgenden Jahr eine frühe Ernte ermöglichen.
Leider hat der Buchsbaumzünsler nicht nur im Park von Sanssouci viel Schaden angerichtet, auch in unserer Anlage sind viele Buchsbaumpflanzen geschädigt. Dieser Schädling stammt aus China und hat hier keine natürlichen Feinde, kann sich daher ungehindert vermehren. Zur Bekämpfung bitte keine Insektizide einsetzen! Als effektives Mittel zur Bekämpfung wird eine Mischung aus einem halben Liter Wasser, ca vier Esslöffel Essig , ein paar Spritzer Öl und Spülmittel empfohlen. Dieses Gemisch auf die Pflanze aufsprühen und die Zünsler aufsammeln.
Ein weiterer Schädling aus Nordamerika breitet sich aus, es ist die Wallnussschalenfliege. Bei Befall werden die Nussschalen an den Bäumen schwarz, und damit geht oft die gesamte Ernte verloren. Laut Agrarministerium gibt es noch keine wirksame Möglichkeit, die Reproduktion der Schädlinge einzudämmen. (Berliner Zeitung 09.10.2018)
     
Alle guten Wünsche für Euch              
Gartenfachberater Werner Lehmann
Parzelle 174        
Info Nr. 33                                                 Berlin, 07.08. 2018
 
 
 
Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,
 
 
das  Gartenjahr hat mit der Hauptvegetations-und Erntezeit seinen Höhepunkt erreicht.
 
Durch die außergewöhnliche Hitze dieses Jahres wurde der Reifeprozeß vieler Pflanzen sehr stark beschleunigt.
 
In mehreren Weinanbaugebieten begann nun, Anfang August, schon die Weinlese. Das sind ca. drei Wochen eher als üblich. Aber auch aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, noch nie waren die Freilandtomaten so zeitig reif wie in diesem Jahr. Bereits am 03.07.2018 konnte ich die ersten reifen Früchte ernten.
 
Die Apfelbäume tragen in diesem Jahr wieder wesentlich mehr Früchte, was eine gute Ernte verspricht.
 
Natürlich hat dieser heiße Sommer auch seine negativen Seiten,  viele Schädlinge mögen diese Wärme, entwickeln sich prächtig und richten viel Schaden an. Trotzdem sollten wir als Kleingärtner auf den Einsatz von Pestiziden generell verzichten!
 
Jetzt im August kann noch Pflücksalat ausgesät werden oder auf abgeerntete Flächen Gründüngung ausgebracht werden. Diese Maßnahme verhindert die Bodenerrosion, denn gerade lange Trockenperioden und heftiger Wind machen unserem Gartenboden zu schaffen.
 
Eine supergute Ernte wünscht Euch,
 
 
Gartenfachberater Werner Lehmann
 
        
                                                  Info Nr.32                                                                  Berlin, 11.03.2018
 
 
 
Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,
 
 
das neue Gartenjahr hat nun richtig begonnen, nachdem der starke Frost milderen Temperaturen gewichen ist. Noch ist jedoch mit Nachtfrost zu rechnen.
 
An frostfreien Tagen können Obstbäume noch geschnitten werden.
 
Bei der Planung zur Bepflanzung des Gartens beachtet bitte die Bienen- und Insektenfreundlichkeit. Wichtig im Frühjahr sind Futterpflanzen für Hummeln und Wildbienen, dazu gehören z.B. Krokusse, Christrosen oder eine Rasenfläche mit Gänseblümchen.
 
Durch den vielen Regen im vergangenen Herbst/Winter sind viele der Gärten sehr sumpfig oder gar überflutet. Hier können Hoch- oder Hügelbeete gute Dienste leisten.
 
Zur Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit kann der Fruchtfolgewechsel und/oder Mischanbau hilfreich sein. Die Pflanzen sollten bevorzugt mit organischen Mitteln, wie Kompost, Mist oder Hornmehl gedüngt werden. Auf chemische Mittel kann in der Regel verzichtet werden, wenn Gründüngung und Kompost im Frühjahr eingarbeitet werden. Für einige Pflanzen ist jedoch eine Gabe von Gartenkalk empfehlenswert. Die Anwendung des häufig genutzten Blaudüngers ist nicht nötig. Bodenuntersuchungen können über die Beschaffenheit des Bodens Auskunft geben.
 
 
Alles Gute für ein erfolgreiches Gartenjahr!
 
 
Gartenfachberater Werner Lehmann
 
Parzelle 174         
                                Info. Nr. 31                                                                                    Berlin,27.05.2017

 
Liebe Gartenfreundinnen,
 
liebe Gartenfreunde,
 
Nachdem der Monat Mai am Anfang zu kalt war, haben sich die Durchschnittstemperaturen ab Mitte des Monats normalisiert bzw. sind sogar zu hoch.Im Garten ist im wesentlichen die Säh-und Pflanzzeit von Frühkulturen beendet.
 
Der späte Frost im April hat sichtbar zu erheblichen Fruchtausfällen an Obstbäumen geführt. Auch Rosen u. andere Kulturen waren betroffen. Die an Sauerkirschbäumen aufgetretene Monilia-Spitzendürre war relativ gering. Die betroffenen Äste sind bis auf das gesunde Holz zurückzuschneiden. Wenn Sie weitere Pflanzungen vornehmen, denken Sie bitte an die Vielfalt der Gemüsesorten. Auch die Bienen werden es Ihnen danken.
 
Wer noch Birnbäume hat, sollte bereits jetzt prophylaktisch gegen den Birnengitterrost vorgehen. Ein geeignetes zugelassenes Spritzmittel gibt es im Handel. Die Spritzungen sin möglichst im Abstand von einer Woche  zweimal vorzunehmen.
 
Wenn der Rhododendron verblüht ist, knipsen Sie bitte mit der Hand die verblühten Blütenstände ab.  Das fördert die Blütenbildung im nächsten Jahr. Gegen die Anfang Juni auftetenden Zikaden ist der Einsatz von Gelbtafeln zweckmäßig
 
Beim Flieder kann man nach der Blüte die Blütenstände entfernen.Auch das fördert im kommenden Jahr die Blütenbilde.
 
Wie sich sicherlich wissen, widmet man sich jetzt dem verstärkten Klimawandel zu. Auch unsere Gärten sind davon betroffen. Nutzen Sie die ausführlichen Informationen im „Gartenfreund“ von Juni 2017.
 
Wenn Sie Fragen und Probleme bei der kleingärtnerischen Nutzung haben,wenden Sie sich dann bitte an mich.(Parz.139 u.Tel.Nr. 030 4454908,ab22 oder Anrufbeantw.)
 
Ich wünsche Ihnen Frohe Pfingsten und ein erfolgreiches Gärtnern sowie gute Erholung und Entspannung in Ihrem Garten.
                                                       Info-Nr. 30                                                            Berlin, 22.04.2017

Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

nach dem wärmsten März seit Temperaturaufzeichnung zeigt sich der April von seiner kalten und sehr wechselhaften Seite.
Die sehr früh eingetretene Baumblüte kann möglicherweise durch Hagel,Regen und ungewöhnliche niedrige Temperaturen Schaden genommen haben. Auch die Aussaat und das frühzeitige Auspflanzen von Gemüse kann geschädigt sein. Aber leider haben wir keinen unmittelbaren Einfluß auf die Wetterunbilden.
Was ist jetzt zu tun?
Nutzen sie die trockenen und windfreien Stunden im Garten zur Bekämpfung der Monilia – Spitzendürre an den Sauerkirschbäumen und Mandelröschensträucher.  Wer noch Birnbäume hat, kann in den nächsten Tagen prophylaktisch gegen den gefürchteten Birnengitterrost spritzen. Irgendwelche mechanische  oder rein biologische Mittel helfen hier nicht.Tote oder kranke Äste an den Bäumen und Sträuchern sind zu entfernen, denn sie können infektiös sein.
Moos im Rasen ist lästig.Harken oder der Einsatz von Rasendüngern mit Eisenoxydzusatz bzw. ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel können hilfreich sein.
Aufgrund der reinen Luft haben wir an Obstbäumen graue oder rotbraune Flechten auf der Rinde, die jedoch keinen Schaden anrichten.
In den kommenden Tagen kommt es zum Blattaustrieb bei Weinreben.Nehmen Sie ein entprechendes Pflanzenschutzmittel gegen gegen Milben,Meltau u.a.
Auch bei Pfirsichbäumen ,die besonders anfällig gegenüber der Kräuselkrankheit sind, ist mehrfach in Abständen von 2 Wochen eine Spritzung vorzunehmen.
Jedes Gartenmitglied sollte einen gemauerten Komposthaufen haben. Auch fertige Kompostbehälter sind sinnvoll.Der Kompost sollte mindestens 1 Jahr alt sein. Für bestimmte Gemüsekulturen ist ein Sieben des Kompostes zweckmäßig.(z.B. für Möhren und Petersiliensaaten).
Noch einige Hinweise:
- Nutzen Sie die Möglichkeit  zur Teilnahme an den Arbeitseinsätzen, die unter Anleitung des Gartenfreundes Werner Lehmann(Parz 174) einmal im Monat stattfinden.(siehe Heft 8.Zaunkieker,Jahrgang 2017 bzw. Gartenaushang.)
- Da es uns bisher nicht gelungen ist, einen zukünftigen Gartenfachberater zu finden, werde ich mit gewissen Einschränkungen weiterhin für dieses Gartenjahr als Gartenfachberater tätig sein. Bei Fragen der kleingärtnerischen Nutzung  wenden Sie sich bitte weiterhin vertrauensvoll an mich bzw. an den Vorstand.
Weiterhin viel Erfolg beim Gärtnern  und nutzen Sie schönes Wetter für Ihre Erholung und Gesundheit, denn wir werden ja alle nicht jünger.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Gartenfachberater   Jochen L i n k e

 
                                             Info-Nr. 29                                      Berlin, 2.01.2017


Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

Zu Beginn meiner Info. möchte ich nachträglich allen Gartenfreundinnen und Gartenfreunde ein gesundes, glückliches und vor allem ein erfolgreiches Gartenjahr 2017 wünschen.
Für dieses Jahr erlaube ich mir, Ihnen einige Hinweise für dieses Gartenjahr zu geben:
Da wir nach längerer Zeit endlich Winter mit  Schnee und Eis bekommen haben, sollte man den gefrorenen Rasen möglichst nicht betreten.  Evtl.Laub ist zu entfernen. Das Laub kann man gut kompostieren oder auf den Beeten verrotten lassen.
Fruchtmumien an den Obstbäumen sind zu entfernen, da sie eine Infektionsgefahr für die Bäume darstellen. Sie sind nicht zu kompostieren. Der Winterschnitt (auch an den Rebstöcken) sollte erfolgen, wenn kein Frost mehr ist. Pilzbefall an den Ästen (z.B. Schwefelporling) bedeutet, das die älteren Bäume zunehmend geschwächt werden und langsam absterben .Alte und vertrocknete Äste an Bäumen und Sträuchern sind zu entfernen.
Ende Januar sollten an Pfirsichbäumen gegen die gefürchtete Kräuselkrankheit  ein zugelassenes Spritzmittel in Anwendung kommen. Eine 2.Spritzung 2 Wochen später.
In jedem Garten ist eine Vogelfutterstelle über Winter sinnvoll.Bestehende Vogelbrutkästen sind, falls noch nicht geschehen, unbedingt zu reinigen.Nur so können dann Singvögel brüten.
Zuletzt noch ein wichtiges Anliegen:
In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand werde ich weiter als Gartenfachberater unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes für die Wahl im April kandidieren. Ich hoffe, dafür Ihr Vertrauen zu bekommen. Nutzen Sie bitte auch die monatlichen Schulungen. Die Termine stehen im Gartenfreund 1/17.Kommen sie auf mich zu ,wenn Sie Fragen haben. Da unsere  Kleingartenanlage eine der größten Anlagen von Pankow ist, benötigen wir dringend einen neuen Gartenfachberater. Wer sich gerne auf dem gärtnerischen Gebiet  qualifizieren möchte und Interesse für diese interessante Tätigkeit hat, meldet sich bitte bei mir oder beim BV Pankow.
Die Ausbildung zum GFB dauert lediglich 3 oder 4 Tage und ist sehr wissenswert.
Es grüßt Sie herzlich Ihr
Gartenfachberater Jochen Linke

                                         Info.-Nr. 28                                                        Berlin,05.04.2016

Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

nun ist doch noch der Frühling gekommen, wenn auch etwas verspätet,da der März zu kühl war.
Jetzt ist es Zeit, die Beete in Ordnung zu bringen  und mit der Aussaat der verschiedensten Gemüsearten  zu beginnen. Dabei ist es sinnvoll, frischen Kompost sowohl auf die Beete als auch unter Sträuchern und Bäume auszubringen.
Sterile Gärten sind Gärten, wo man kein Wildkraut(für manche Unkraut) findet. Das muß nicht sein, da die Orientierung auf naturnahe Gärten gerichtet ist. Brennessel ergeben eine wertvolle Jauche und die jungen Blätter von Löwenzahn ergeben einen vitaminreichen Salat.
Der erste Rasenschnitt steht an. Hier und da ist der Rasen evtl. neu zu düngen bzw. gegen das unerwünschte Moos vorzugehen. Dafür gibt es im Handel  auf biologischer Basis zugelassene Pflanzenschutzmittel.
Der Einsatz von Spritzmitteln bei Pfirsichbäumen ist jetzt schon zu spät. Bei Obstbäumen und Weinreben sollte man ein sogenanntes Austriebspritzmittel jetzt einsetzen, wodurch überwinterte Schädlinge  vernichtet werden können.
Ende April ist es sinnvoll, prophylaktisch bei Birnbäumen und Sauerkirschen zugelassene Spritzmittel einzusetzen.(gegen Birnengitterrost und Monilia-Spitzendürre.)
Abgestorbene Äste und mögliche Fruchmumien sind zu entfernen.
Ich möchte nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, daß mindestens ein Drittel der Gesamtfläche kleingärtnerisch zu nutzen ist, davon mindestens jedoch 10 %  für Gemüsepflanzen.
Wir haben immer noch Kleingärten, wo der Rasenanteil zu hoch ist.
Ein Beet mehr kann nicht schaden.
Für dieses Gartenjahralles Gute und beste Gesundheit.   

Ihr Gartenfachberater

                                                  Info-Nr. 29                                                                   Berlin, 2.01.2017

Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

Zu Beginn meiner Info. möchte ich nachträglich allen Gartenfreundinnen und Gartenfreunde ein gesundes, glückliches und vor allem ein erfolgreiches Gartenjahr 2017 wünschen.
Für dieses Jahr erlaube ich mir, Ihnen einige Hinweise für dieses Gartenjahr zu geben:
Da wir nach längerer Zeit endlich Winter mit  Schnee und Eis bekommen haben, sollte man den gefrorenen Rasen möglichst nicht betreten.  Evtl.Laub ist zu entfernen. Das Laub kann man gut kompostieren oder auf den Beeten verrotten lassen.
Fruchtmumien an den Obstbäumen sind zu entfernen, da sie eine Infektionsgefahr für die Bäume darstellen. Sie sind nicht zu kompostieren. Der Winterschnitt (auch an den Rebstöcken) sollte erfolgen, wenn kein Frost mehr ist. Pilzbefall an den Ästen (z.B. Schwefelporling) bedeutet, das die älteren Bäume zunehmend geschwächt werden und langsam absterben .Alte und vertrocknete Äste an Bäumen und Sträuchern sind zu entfernen.
Ende Januar sollten an Pfirsichbäumen gegen die gefürchtete Kräuselkrankheit  ein zugelassenes Spritzmittel in Anwendung kommen. Eine 2.Spritzung 2 Wochen später.
In jedem Garten ist eine Vogelfutterstelle über Winter sinnvoll.Bestehende Vogelbrutkästen sind, falls noch nicht geschehen, unbedingt zu reinigen.Nur so können dann Singvögel brüten.
Zuletzt noch ein wichtiges Anliegen:
In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand werde ich weiter als Gartenfachberater unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes für die Wahl im April kandidieren. Ich hoffe, dafür Ihr Vertrauen zu bekommen. Nutzen Sie bitte auch die monatlichen Schulungen. Die Termine stehen im Gartenfreund 1/17.Kommen sie auf mich zu ,wenn Sie Fragen haben. Da unsere  Kleingartenanlage eine der größten Anlagen von Pankow ist, benötigen wir dringend einen neuen Gartenfachberater. Wer sich gerne auf dem gärtnerischen Gebiet  qualifizieren möchte und Interesse für diese interessante Tätigkeit hat, meldet sich bitte bei mir oder beim BV Pankow.
Die Ausbildung zum GFB dauert lediglich 3 oder 4 Tage und ist sehr wissenswert.
Es grüßt Sie herzlich Ihr
Gartenfachberater Jochen Linke

 
                                                                                                        Berlin,02.03.2015

Info Nr. 25
 
 
Liebe Gartenfreundinnen,
 
liebe Gartenfreunde,
 
mit dieser neuen Information  möchte ich Ihnen einige Empfehlungen für das diesjährigeGartenjahr 2015 geben.
 
Obwohl der Winter 2014/15 noch nicht vorbei  ist, können wir jedoch einschätzen, daß die Tempera -turen um bis zu 2- 3 Grad gegenüber den Durchschnittswerten zu hoch waren, was u.a. dazugeführt hat, daß  bereits der Blattaustrieb von Rosen begonnen hat. Auch bei Obstbäumen undSträuchern  schwellen bereits die Knospen an. Evtl. kommende strenge Fröste können dann zu er-heblichen Schäden führen.  Auch das Moos im Rasen hat den bisherigen Frost gut überstanden.
 
Was sollte man jetzt im Garten tun?
 
-          Evtl. muß jetzt der mindestens ein Jahr alte Kompost aufgelöst werden und leicht auf den
 
Beeten eingearbeitet werden,
 
In Verbindung mit einem Langzeitdünger(z.B.Hornspäne) oder auch Kalk(z.B.AZ-Vitalkalk
 
von Neudorff )kann der Boden verbessert werden. Dadurch w erden bodenbelebende Mikro-
 
organismen aktiviert.
 
-           Auch das Unkraut hat bisjetzt den Winter gut überstanden.Hier hilft neben der manuellen
 
Entfernung auch ein Pflanzenschutzmittel,welches u.a. natürliche Pelargonsäure enthält.
 
-          Jetzt ist es dringend angeraten, ein Austriebsspritzmittel für die Obstbäume und
 
Beerengehölze anzuwenden. Dadurch werden die unter der Rinde befindlichen Eier der
 
Schädlinge vernichtet.
 
-          Bei Pfirsichbäumen ist ein zugelassenes Spritzmittel gegen die Kräuselkrankheit jetzt
 
-          einzusetzen, da die Knospen bereits geschwollen sind.
 
-          Die im März/April bereits aktiven Schnecken sind mit Schneckenkorn zu bekämpfen.
 
-          Da wir zunehmend Alt-und Totholz im Garten haben, legen Sie in  einer Ecke einen Tot-
 
-          holzhaufen für unsere Gartennützlinge an. Entsorgen Sie bitte nicht dieses Holz bzw. auch
 
Holzwurzeln  in unserem Waldstreifen.  Melden Sie sich beim AG-Leiter Wald!
 
-          Bei Hortensien und Freilandhibiskus sind die Blütenstände zu entfernen.
 
-          Koniferen sind bis Ende März evtl zurückzuschneiden ,da ab April der Neuaustrieb beginnt.
 
-          Bis Ende März ist der Baumschnitt zu beenden. Bei Neupflanzungen ist es nicht ratsam,dies an der gleichen Stelle zu tun, wo bereits ein Baum stand.
 
 
Zum Schlu8 noch ein Hinweis : Lesen Sie den Artikel vom Landesgartenfachberater Sven Wachtmann,
 
im „Gartenfreund“ Nr. 9/14 zur kleingärtnerischen Nutzung.
 
Es grüßt Sie herzlich Ihr Gartenfachberater  Jochen L i n k e.
                                                    Berlin.14.06.2015

                  Info.Nr. 26

Liebe Gartenfreundinnen.
liebe Gartenfreunde,

nach der langen Trockenperiode haben wir endlich Regen bekommen.
Der strapazierte Rasen sowie alle Pflanzen,Sträucher  und Bäume können
sich wieder erholen.
Jetzt im Juni sind eine Reihe von Maßnahmen erforderlich:
- die frühjahrsblühenden Sträucher sind zu kürzen bzw. auszulichten,
- unter Beachtung möglicher Brutplätze sind die Ligusterhecken auf das er -
 forderliche Maß von 1,25-1,35 mtr. zurückzuschneiden.
- bei den Rhododendron sind nach der Blüte die Blütendolden abzubrechen
- auch die verblühten Blütenstände vom Flieder sollten entfernt werden,
- nach dem Regen können die Rosen mit einem Rosendünger versorgt
 werden. Gegen den Sternrußtau sollte man bei Rosen ein zugelassenes
 Pflanzenschutzmittel einsetzen.
aufgrund der frostfreien Baumblüte ist es zweckmäßig, die Früchte auszu -
dünnen.
Zum Schluß noch eine Bemerkung:
die am 13.06.15 erfolgte zentrale Gartenbegehung hat gezeigt, daß die
kleingärtnerische  Nutzung sich verbessert hat. Denken Sie immer daran,
das davon der Erhalt unserer Gärten abhängt. Ein Beet mehr kann nicht
schaden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen Sommer mit reicher Ernte.



Es grüßt Sie recht herzlich
ihr Gartenfachberater Jochen Linke


                                                         Info. Nr. 21                                 Berlin,26.01.2014


Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,


ich wünsche Ihnen noch nachträglich ein gesundes  Jahr und hoffe mit Ihnen
auf ein erfolgreiches und ein erfolgsames Gartenjahr.
Der bisherige Winter 2013/14 war anfänglich überdurchschnittlich zu mild, was
was zu einem Anschwellen der Knospen bei Bäumen und Sträuchern führte.
Noch rechtzeitig ist der Winter mit Schnee zurückgekehrt , sodaß voraussichtlich
kein großer Schaden entstanden ist.
Bis Mitte Januar konnte man aufgrund der frühlingshaften Temperaturen den
Winterschnitt an den Obstbäumen vornehmen. Bis Ende März ist je nach Wetter –
lage ohne Frost der Schnitt noch möglich.Das trifft auch für die Weinstöcke zu.

Denken Sie daran, möglichst nicht den Rasen bei Frost betreten,da sonst Rasen –
schäden entstehen. Ist der  Rasen im Frühjahr abgetrocknet, hilft Dolomitkalk
bei starker Moosbildung.
Ab Febr./März ist es zweckmäßig, den reifen Kmposthaufen aufzulösen und
leicht in dieBeete einzuarbeiten. Das Sieben desKomposthaufens bietet sich dann an,
wenn man für bestimmte Gemüsesorten eine lockere Krümelstruktur benötigt.
(z. B. Möhren oder Schwarzwurzel).Groben Kompost kann man auch gut als
Mulchdecke unter Hecken und Sträuchern ausbringen. Zum Problem"Düngen"
siehe auch „Der Gartenfreund",Heft Nr.12/13.
Mit Beginn der Beetbestellung ist es sinnvoll, die Fruchtfolge einzuhalten, um
eine reiche Ernte zu erreichen. Besonders ist das bei Kreuzblütlern zu beachten
(vorwiegend Kohl).
Bekannterweise haben wir in unserem Lehrpfad auch sogenannte Totholzhaufen.
Ich empfehle, diese auch in einer Ecke des Gartens anzulegen für unsere
Gartennützlinge, wie Igel u.a.
Denken Sie auch an unsere Singvögel. Gerade im Winter, aber auch während
der Brutzeit, benötigen sie zusätzliches Futter. Deshalb wäre es schön, wenn im
jeden Kleingarten ein Futterhäuschen vorhanden wäre. Ein Brutkasten am Baum
(Ausrichten zur Ostseite) sollte man auch in Erwägung ziehen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen schöne Wintertage und grüße Sie alle
herzlich. Bei Fragen stehe ich Ihnen auch in der Winterzeit gerne zur Verfügung.
(Tel. 030 4454908 oder  015777853504).



Ihr Gartenfachberater                Jochen  L i n k e

                                                        Berlin,24.04.14


Info- Nr. 22


Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,



Nach dem milden Winter und dem bisher außergewöhnlichen Frühjahr  hat die Natur einen Vorlauf von ca. 3 Wochen.
Natürlich verleitet das dazu, schon früh Gemüsekulturen auszusähen bzw. auch Kartoffeln
Und Gemüsepflanzen auszupflanzen.Das kann ei leichtes Risiko sein, da man doch noch mit leichten Frösten im Mai rechnen muß.
Momentan geht die Baum-und Beerenblüte langsam zu Ende und – da es bisher keinen Frost gab – kann mit einer guten Ernte gerechnet werden.
Wer noch Birnbäume hat, sollte ein geeignetes Pflanzenschutzmittel gegen den gefürchteten Birnengitterrost einsetzen. Mechanische Mittel helfen da nicht. Die
Spritzung sollte 2- 3 mal im Abstand von einer Woche erfolgen. Sollte bei der Sauerkirsche      
Aufgrund des Regens der letzten Tage noch die Monilia- Spitzendürre „zugeschlagen“ haben, sind diese Astpartien bis auf das gesunde holz zu entfernen.Noch vorhandene Fruchtmumien an Obstbäumen sind schnellsten zu entfernen, denn sie sind Träger von Krankheiten.
Die jetzt warme und feuchte Witterung fördert vor allem den Pilzbefall an unseren Pflanzen.Auch Schnecken werden sehr aktiv. Achten Sie z. B. bei Rosen auf die
Möglichen Erkrankungen wie Sternrußtau und Rosenwickler.
Bei Wein ist bereits der Austrieb erfolgt. Tote Zweige sind abzuschneiden. Bei
Frostgefahr bitte möglichst einen Schutz(z.B. Netz) verwenden.

Aufgrund der reinen Luft haben wir an Obstbäumen graue und auch rotbraune
Flechten auf der Rinde, die keinen Schaden anrichten.
Zum Naturlehrpfad:
Alle Gartenfreunde,die einen Pflegevertrag dafür haben, sollten jetzt beginnen,
Pflegemaßnahmen durchzuführen. Für den Bereich Parkplatz Süd sind die
Zu leistenden Stunden bei mir persönlich,telefonisch oder über den Briefkasten zu melden.

Bei Fragen zur kleingärtnerischen Nutzung im Garten wenden sie sichbitte vertrauensvoll an mich.
Ich wünsche Ihnen mit der Eröffnung des Gartenjahres 2014 viel Erfolg beim Gärtnern
Und im persönlichen Leben viel Gesundheit.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gartenfachberater      J o c h e n     L i n k e                                       

                                                                                         Berlin,06.10.14

Info    Nr. 24  


Sehr geehrte Gartenfreundinnen,
sehr geehrte Gartenfreunde,
 
Die Gartensaison 2014 neigt sich dem Ende entgegen. Aufgrund der außergewöhn –
Lichen Witterung konnten wir bei Obst und Gemüse gute Ernteergebnisse erzielen.
Die zentrale Gartenbegehung hat gezeigt, daß über 90% der Gärten sich in einem guten
bis sehr guten Zustand befinden. Damit tragen wir aktiv zum Erhalt unserer Kleingarten-
anlage bei. Das konnte nur erreicht werden durch vielen körperlichen Einsatz und Liebe
zur Natur, sind doch unsere Gärten grüne Oasen der Erholung und Entspannung.
Dennoch hat sich bei der Begehung gezeigt, daß es auf dem Gebiet der kleingärtnerischen
Nutzung noch Reserven gibt.Bekanntlich ist auf ein Drittel der Gesamtfläche Obst und
Gemüse anzubauen.Das schließ natürlich auch Obstbäume, Beerensträucher und Blumen
ein. Dennoch lautet die Losung“ ein Beet mehr“.
Immer mehr Gartenfreunde nutzen ein Hochbeet. Das ist rückenfreundlich und führt auch
zu einer früheren Ernte. In jeder Parzelle sollte eine Kompostanlage sein,egal ob gemauert
oder aus Plastik.Der nach einem Jahr reife Kompost ist ein wertvoller Humusdünger.
Dem Rasen sollte man in den nächsten Tagen einen kaliumbetonten Dünger zuführen,
damit er gut den Winter übersteht.
Wie Sie wissen, spricht man von einem Sommer-und Winterschnitt an den Bäumen und
Beerensträuchern.Der Sommerschnitt erfolgt unmittelbar nach der Ernte.Der Winter –
schnitt sollte zweckmäßig zwischen November und Anfang März erfolgen. Totes Holz
an den Bäumen kann man für einen Totholzhaufen nutzen, den man möglichst in eine
Gartenecke errichtet.Damit bieten Sie für viele kleine Nützlinge einen eigenen Lebens-
raum
Bitte entsorgen Sie Holz und anderes Material nicht im unseren Waldstreifen! Bei der
Entsorgung von Holz nutzen Sie den Häcksler unserer Anlage oder kontaktierenden AG-Ltr.wald.
                  Es grüßt Sie herzlich Ihr  Gartenfachberater.

                                                           Info. - Nr. 20                             07.10.12013


Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

Die Gartensaison 2013 findet mit unserer Mitgliederversammlung am 27.10.13 ihren Abschluß.
In diesem Gartenjahr können wir eine positive Bilanz bei der Obst -und
Gemüseernte ziehen.
Da zur Baumblüte eine frostfreie Witterung herrschte, konnte eine gute Befruchtung durch
die Bienen und Hummeln erfolgen. Unmittelbar danach hatten wir eine feuchte Wachstumsperiode,
die sich günstig auf die Fruchtentwicklung auswirkte. Die trockenen und zum Teil sehr
warmen Sommermonate Juli und August sorgten für ein gutes Ausreifen derFrüchte im Herbst.
Auch die ungünstige Witterung im September änderte nichts daran.
Besonders ergiebig war bzw ist die Ernte bei Äpfeln,Birnen,Pflaumen undPfirsichen.
Auch der Wein entwickelte sich gut. Die Gemüseernte war bis auf die Kartoffeln zufriedenstellend.
In den kommenden Herbsttagen sollte man dem Rasen noch eine Kalkdüngung
geben und darauf achten,
dass vor Wintereinbruch der Rasen kurz geschnitten
wird. Bei Obstbäumen und Beerensträuchern kann
an frostfreien Tagen der Winterschnitt vorgenommen werden.(Erziehungsschnitt bei jungen Bäumen
u.Auslichtungsschnitt bei älteren Bäumen. Dabei sollten Fruchtmumien entfernt werden.
Erfreulich war in diesem Jahr die weitere Verbesserung der kleingärtnerischen Nutzung
im Sinne der 3/3 Lösung. Weniger erfreulich war die Pflege unseres Naturlehrpfades.
Die erforderlichen Arbeiten wurden nur teilweise durchgeführt.
Durch die fleißige Arbeit weniger Gartenfreunde(Horst Jandke,Detlef Phillipp,
Hermnann Petsch u.a.)befindet sich unser Waldstreifen in einem ansehnlichen
Zustand.
Dennoch gibt es bei uns immer noch Gartenfreunde, die Ihren Unrat im Waldstreifen ablegen
bzw. kompostierbares Material in die Müllbehälter bringen.
Denken sie bitte auch daran, dass unsere Gartenodnung auch im Winter ihre
Gültigkeit hat.
Nutzen Sie die Winterzeit für die Instandsetzung und Reinigung der Gartenwerkzeuge und
vergessen Sie nicht, für unsere Vögel Futter bereitzustellen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gesunde und schöne Weihnachtstage
und ein erfolgreiches Gartenjahr 2014.
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, bei Fragen und Problemen zur kleingärtnerischen Nutzung
sich an den Gartenfachberater zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen          Ihr Gartenfachberater

Info – Nr. 19                           Berlin, den 10.07.13


Liebe Gartenfreundinnen,

liebe Gartenfreunde,

Nun hat endlich der Sommer Einzug gehalten. Dabei zeigt er sich z.Zt. von seiner sonnigen Seite mit
wenig Regen . Wer keine Wasserreserven aus der Wassertonne hat, muß nun leider das teure
Leitungswasser anzapfen.
Bei längeren Trockenperioden wäre es sinnvoll, am besten morgens durchdringend zu gießen,
damit vor allem die Rosenblätter am Tag rasch abtrocknen und die Gefahr für Sternrußtau bzw.
Rosenrost gering bleibt.
Man muß nicht bei anhaltend trockenen Wetter jeden Tag gießen, denn die Wurzeln der Bäume,
Sträucher und Pflanzen suchen nach Wasser und bilden dann neue Faserwurzeln.
Infolge des fehlenden Frostes während der Baum-und Beerenblüte haben wir in diesem Jahr generell
mit einer überdurchschnittlichen Obsternte zu rechnen.Bei vielen Früchten ist das „Ausdünnen „
angesagt.(Entfernen von zu vielen unreifen Früchten an den Bäumen). Dadurch werden die
verbleibenden Früchte größer und reifen gut aus.
Bei Rhododendron und Flieder sollten die alten Blütenstände spätestens jetzt ausgebrochen werden
zwecks Förderung der Blüte im nächsten Jahr.

Noch ein paar kleine Tipps:

-  Pappe(ohne Metall) kann man gut kompstieren(max. 5 cm hoch) und entlastet damit den
  
Müll-Container. Auch Asche aus Holzkohle kann in geringen Mengen über den Kompost entsorgt werden.
  Fleisch-u. Wurstreste sowie Schalen von Orange und Zitrone sind nicht zu empfehlen wegen
  Grauschimmelbefall. Für die Verrottung erweisen sich Bananenschalen und Rhabarberblätter als günstig.

-  immer noch gibt es bei uns Kleingärten, wo das Nr.-Schild bzw.das Namensschild fehlt(siehe Gartenordnung).

-  Ende Juli/Anfang August sind die neuen einjährigen Erdbeerpflanzungen vorzunehmen.
  Bei Obstbäumen ,Beerensträuchern und Ziergehölzen ist jetzt der
  Sommerschnitt möglich. Ich persönlich ziehe bei Obstbäumen den
  Winterschnitt vor.(dazu mehr auf der MV am 27.10.13).

Ich wünsche Ihnen allen erholsame Tage im Garten und viel Freude beim Ernten von Obst und Gemüse.



Mit freundlichen Grüßen
Ihr GfB    Jochen L i n k e            



 

                                              Info. Nr. 18                    Berlin,den 04.04.13



Liebe Gartenfreundinnen ,

liebe Gartenfreunde,

Sehnsüchtig warten wir alle auf den Frühling. Der Winter will einfach nicht weichen.Diese anhaltende
extreme Wetterlage führt dazu, dass sich die Vegetationsperiode um fast 3 Wochen verschiebt.
Hoffen wir, dass wir in ein oder zwei Wochen mit den ersten Gartenarbeiten beginnen können.
Das Wasser wurde ja schon am 16.03.13 angelassen. Auch unsere erste Vorstandssitzung hat bereits
am 15.03.13 getagt und den Jahresarbeitsplan bestätigt.
Für die kommenden Gartenarbeiten möchte ich Ihnen einige Hinweise geben:
-   Bis zu unserer Wahlversammlung am 04.05.13 sind alle Waldbäume, wie bereits mehrfach
   auf den Mitgliederversammlungen genannt, zu enfernen . Gesetzliche Grundlage ist die
   Berliner Baumordnung.

-   wenn es frostfrei wird, kann man mit einer Winteraustriebsspritzung an Obstbäumen
   und Beerensträuchern beginnen, bei Pfirsichbäumen ist es sinnvoll, rechtzeitig
    (beim Knospenschwellen) ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel gegen die Kräuselkrankheit
   im Abstand von 2 Wochen einsetzen.(z.B.Neudo-Vital Obst-Pilzschutz )

-   bei Weinreben sind die vorjährigen Triebe auf  4 bis 5 Augen zurückzuschneiden, bevor
   der Saftauftrieb beginnt, da die Triebe sonst „bluten“.

-   aufgrund der Wetterlage ist es nach wie vor möglich, den Baum-bzw.Beerenstrauchschnitt noch durchzuführen.
   Eventuell noch vorhandene Fruchtmumien sind zu entfernen.

-   wenn Sie Ihren Komposthaufen auflösen, ist es zweckmäßig, den Kompost für die Beete  grob zu sieben.
   Grober oder halbfertiger Kompost kann auch zur weiteren Verrottung unter die Sträucher gegeben werden.

-   Ist der Rasen von Eis uns Schnee frei, erfolgt die Durchlüftung des Bodens mit einem Vertikulator oder
   groben Rechen. Aufkommendes  Unkraut sollte gleich beseitigt werden.

-   Setzen Sie nicht zu früh Saatkartoffeln, da auch noch Mitte /Ende April mit leichten Frösten zu rechnen ist.
   Bei frostfreien Boden können Möhren,Radieschen und Petersilie gesät und Zwiebeln gesteckt werden.

-   Legen  Sie ein Beet mehr an. Auch Hochbeete sind erwünscht , denn sie sind nicht nur rückenfreundlich,
   sondern garantieren ein früheres,schnelleres und  kräftigeres Wachstum von Gemüse.
   (Inf.über www.Hochbeet.info
)

-   mit Beginn der Gartenarbeiten ist es erforderlich, dass alle Gartenfreunde/innen, die einen Pflegevertrag für den
   Lehrpfad haben, sofort beginnen, dass Unkraut zu entfernen. (bes. Giersch). Dabei ist darauf zu achten,
   ass die Unterbepflanzung(z.B. Maiglöckchen, Vergissmeinnicht oder Glockenblume) nicht zerstört wird.


Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich bitte an mich oder an das Pflanzenschutzamt

(Sprechzeit jeden Donnerstag ab 14.00 Uhr)
Meine Tel.Nr. 030 4454908 oder Parz.139.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Gartenfachberater  Jochen Linke

Info. Nr. 17                                    Berlin,den 10.01.13





Liebe Gartenfreuninnen,

liebe Gartenfreunde,

Mit dieser neuen Info. Möchte ich Ihnen einige Hinweise für die kommende Garten Saison 2013 geben.

-   Betreten Sie nach Möglichkeit nicht den gefrorenen Rasen; falls notwendig ist

-    evtl. noch Laub auf dem Rasen zu entfernen.

-    im Winter, wenn es frostfrei ist bzw. bis Mitte Mai ist es möglich, an den Obstbäumen den Winterschnitt
    
vorzunehmen und evtl. noch vorhandene Fruchtmumien zu entfernen.

-    Laub kann man über Winter auf den Beeten verrotten lassen.

-    Denken Sie dran, das man bei  älteren Bäumen keinen rigorosen Schnitt vornehmen sollte.
    
Lediglich abgestorbene Äste und zu dicht stehende Äste sind

-    zu entfernen, um eine gute Baumdurchlüftung zu erreichen.
    
Mögliche Baumflechten schaden der Rinde nicht.

-    Eine Vogelfutterstelle wäre auch für unsere Singvögel im Winter zum Vorteil.
Gerade in dieser
    
Jahreszeit sind sie auf Nahrungssuche angewiesen. Im zeitigen Frühjahr ist es sinnvoll,
    
einen Vogelbrutkasten am Baum anzubringen(möglichst in Ostrichtung).
    
Benutze Brutkästen sind jetzt spätestens zu reinigen.

-   
in der Vergangenheit hatte ich bereits über „Unkräuter“ als Küchen-und Heilkräuter geschrieben.
    
Ich möchte Sie deshalb daran erinnern,falls noch nicht geschehen, ein Kräuterbeet oder eine
    
Kräuterspirale anzulegen. Außerdem sind viele Würzkräuter nicht nur eine Bereicherung der
    
Küche sondern zugleich auch eine gute Bienenweide (z.B. Oregano, Salbei u.a.)

-   Zum Schluß noch ein wichtiges Anliegen:

Auf den letzten Mitgliederversammlungen hatte ich darauf aufmerksam gemacht,
dass in unserer großen
Kleingartenanlage weitere ehrenamtliche Feunde dringend benötigt werden.
Das trifft sowohl für den geschäftsführenden als auch erweiterten Vorstand zu, zumal im April 2013
die Wahlen anstehen. Interessierte Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, die ihr gärtneriches Wissen
weiter vertiefen wollen, empfehle ich die kostenlose Teilnahme an einem halbjährlichen Lehrgang beim
Pflanzenschutzamt zum Erwerb des Sachkunde nachweises als Gartenfachberater.
Diese Schulung ist interessant und sehr wissenswert undfindet in der Regel für 3 Stunden
einmal in der Woche statt. Interessenten bitte bei mir oder beim BV Pankow melden.


ch wünsche Ihnen alle ein Frohes Weihnachtsfest  und ein gesundes

                                      Neues Gartenjahr 2013

Ihr Gartenfachberater Jochen L i n k e      

  Info. Nr. 16                        Berlin,10.09.2012



Liebe Gartenfreundinnen,

liebe Gartenfreunde,


der Sommer neigt sich dem Ende zu. Aufgrund des fehlenden Frostes zur
Baumblüte und des
feucht-warmen Sommers können und konnten wir auf eine gute Ernte zurückblicken .
Bis auf Äpfel, Quitten  und Wein ist die Obsternte beendet. Die späteren Gemüsesorten sind noch in Reife.
Die notwendigen Pflanzenschutzmaßnahmen hielten sich in Grenzen. Der
gefürchtete Birnengitterrost
war schwach ausgeprägt, ebenfalls die Monilia-Spitzendürre bei Sauerkirschen.
Sternrußtau und Rost an Rosen traten verstärkt auf. Der Blattlausbefall war gering.
Somit war der Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln kaum notwendig.
In diesem Monat sind, falls noch nicht geschehen, Schnittmaßnahmen an
frühjahrsblühenden
Ziergehölzen vorzunehmen. Koniferen können ab September  zurückgeschnitten werden.
Der Ligusterschnitt ist mit einer Höhe von 1.25 mtr. abzuschließen. Rosen sollten ab Oktober  
nicht mehr gedüngt werden. Das trifft auch für den Rasen zu. Alte Rebstöcke, die nur herbe kleine Reben
hervorbringen, kann man in den nächsten Wochen durch geeignetere Sorten ersetzen
(z.B. „Mitschurinsk“ oder „Muscat blue“). Diese Sorten sind pilzfest und robust mit hohem Ertrag.
Von einer Gründüngung rate ich jetzt ab, da zu spät.
Vor dem ersten Schnee ist unbedingt der
Rasen kurz zurückzuschneiden. Neue veredelte Obstbäume können ab Oktober gepflanzt werden.
An den Obstbäumen kann ab November nach Blattabfall der Erziehungs-bzw. der
Auslichtungsschnitt erfolgen.
Zum Schluß noch ein Hinweis für unsere Vereinsmitglieder:
Am 30.09.2012 erfolgt die Abrechnung der in diesem Jahr geleisteten Arbeits-Stunden.
Die AG-Leiter und Obleute sollten die von ihren Mitgliedern geleisteten Stunden bis 28.09.
an den Vorstand abrechnen.

Dann noch eine Bitte:

Lesen Sie den Aushang bezüglich des „Rosenthaler Herbst“ am 15/16.09.2012
Der bunte Festumzug startet  am Sonntag um 15.00 Uhr ab gewohnter Stelle.
E
s sollte eine Selbstverständlichkeit sein, daran teilzunehmen.
In diesem Sinne sehen wir uns vielleicht zu diesem schönen Herbstfest.

Mit freundlichen Grüßen                                  Ihr Gartenfachberater

                                                                          Jochen    L i n k e

                  - Info.Nr. 15 -                               Berlin,den 06.06.2012

Liebe Gartenfreundinnen,

liebe Gartenfreunde,


nachdem der Mai überwiegend zu trocken und zu warm war, haben wir z.Zt. die
sogenannte
„Schafskälte“ mit kühlen,unbeständigen und feuchten Tagen, worüber wir eigentlich froh sein
können. Der damit verbundene Regen war dringend notwendig, da der Boden zu stark
ausgetrocknet war und die Fruchtbildung viel Wasser benötigt. Dieses Jahr hatten wir zum
Glück während der Baum-und Beerenblüte keinen Frost, sodaß besonders bei Apfel,Birne und
Pflaume wir einen guten Fruchtansatz vor finden. Das Auftreten von Pilzerkrankungen und
tierischen Schädlingen hielt sich bisher in Grenzen. Ein stärkerer Befall mit Blattläusen,
besonders an der Süßkirsche und Rosen, sollte mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel
vermieden werden.
Da die Rhododendron und Flieder schon fast verblüht sind, sollten die Blütenstände
abgeschnitten bzw. abgebrochen werden. Die in Kürze auftretenden Zikaden an den
Rhododendren sind mit Gelbtafeln in Schach zu halten.
Kartoffeln werden immer stärker in unseren Gärten angebaut. Achten sie darauf,
dass die Kartoffeln anzuhäufeln sind und auf mögliche Kartoffelkäfer zu achten ist.
Frühjahrsblühende Sträucher sind spätestens nach der Blüte zurückzuschneiden,da
sie zumeist an kurzen Trieben blühen. Ich empfehle Ihnen, ein Kräuterbeet oder
eine sogenannte Kräuterspirale anzulegen. Salbei,Rosmarin, Zitronenmelisse,Bohnen –
kraut,Schnittlauch, Petersilie, Dill,Oregano und auch das einjährige Majoran sind
beliebte Gesundheits- und Küchenkräuter.

Ein Tipp für Gartenfreunde:
Wer einen Rebstock hat, sollte bei Blühbeginn an den Gescheinen(Blütenstände) leicht klopfen,
falls wenig Wind ist. Das sichert eine vollständige Fruchtbildung.

Zum Schluß einige Gedanken zum bundesweiten „Tag des Gartens“, der in unserer
Anlage am 10.06.2012 ab 9.00 Uhr eröffnet wird.
Dieser Tag ist auch ein wichtiger Tag für unseren Kleingartenpark. Durch die fleißige
Arbeit von Gartenfreunden und Gartenfreundinnen in etlichen Arbeitseinsätzen konnte
unsere Anlage verschönert werden. Deshalb mein persönlicher Dank an diese leider wenigen
Gartenfreunde. Wir hoffen,das die vielen hohen Gäste und Besucher sich bei uns wohl fühlen
und mit guten Eindrücken vom Garten-und Informationszentrum des Bezirksvorstandes
und vom Kleingartenpark „Rosenthal-Nord wieder nach Hause fahren. Auch nach diesem Tag gilt es,
weiter unsere Gartenordnung mit Leben zu erfüllen. Eine zentrale Gartenbegehung des Vorstandes
und Gartenfachberaters wird im Juli erfolgen. Beachten Sie bitte die Aushänge.

Bei Fragen zur kleingärtnerischen Nutzung des Gartens wenden Sie sich bitte an mich.
Auf ein Wiedersehen am „Tag des Gartens“ freut sich Ihr

                                      Gartenfachberater   Jochen L i n k e

Info - Nr. 14                                    26.03.2012

Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,

Nachdem sich langsam der Winter verabschiedet, freuen wir uns wieder auf
ein neues und
hoffentlich schönes und erfolgreiches Gartenjahr. Obwohl immer mehr von einem
„ökologisch gestalteten(naturnahen)Garten“ die Rede ist, wird man nicht ausschließen können,
hier und da zugelassene Pflanzenschutzmittel für den Haus-und Kleingarten anzuwenden.
Lesen Sie dazu die weiteren Infoblätter oder informieren sich beim Pflanzenschutzamt.
Spätestens jetzt ist es zweckmäßig, eine sogenannte Winteraustriebsspritzung
an Obstbäumen
und Beerengehölzen vorzunehmen .In Kürze sollte auch eine vorbeugende Spritzung gegen
die Kräuselkrankheit bei Pfirsichen vorgenommen werden. Mit den ersten Frühjahrsblühern
wird auch das „Unkraut“ bald erscheinen. Denken Sie daran, dass man die Rosetten von
Gänseblümchen,die zarten Blätter von Löwenzahn und auch die meist unerwünschte Vogelmiere
für einen ersten Frühlingssalat nutzen sollte.
Wenn die ersten warmen Frühlingstage kommen
(die meist wieder schnell vergehen), ist es nicht zweckmäßig, das Laub von den Beeten und
unter Sträuchern zu entfernen(außer Wege).Dieses Laub schützt noch die Pflanzen vor möglichen
Spätfrösten.
Jetzt ist auch die Zeit gekommen, den Rasen abzuharken und den ersten eisenhaltigen Dünger
auszustreuen. Damit wirkt man den oft vorhandenen Moosbefall entgegen.Den Dünger sollte man
kurz vor dem Regen bzw. durch Gießen einbringen.
Falls noch nicht geschehen, kann noch bis Ende März ein Erziehungs-oder
Auslichtungsschnitt an Obstbäumen,
den Beer-und Ziergehölzen sowie Wein vorgenommen werden.Flechten an Obstbäumen sind unbedenklich
und eine Folge unserer sauberen Luft. Rhododendron, Hortensien, Kulturheidelbeeren und alle Koniferen
sollte man in den nächsten Tagen einen geeigneten Dünger geben(z.B.Bittersalz).
Rosen sind im April auf 3 bis 4 Augen zurückzuschneiden. Totes Holz ist zu
entfernen.
Erneut haben besonders Hortensien und Kischlorbeer Frostschäden erlitten.
Mit einer Blüte ist daher bei Hortensien kaum zu rechnen. Bei Kirschlorbeer ist es günstig,
den neuen Austrieb abzuwarten, soweit die braunen Blätter abgestoßen werden.
Mit der Vorbereitung der Beete zur Aussaat von Frühgemüse ist es zweckmäßg,
gesiebte Komposterde leicht unterzumischen. Besonders Möhren und Petersiliebenötigen einen lockeren Boden.
Ein Beet mehr wie im Vorjahr und die Reduzierung der Hecke auf 1.25 mtr.  wäre auch nicht schlecht.

Für 2012 meine besten Wünsche für gutes Gelingen.Bei Problemen wenden Sie
mich bitte an mich.          

Ihr Gartenfachberater   Jochen L i n k e

         Info. Nr. 13                                                   22.12.2011      


Liebe Gartenfreundinnen,
liebe Gartenfreunde,


Das Gartenjahr 2011 neigt sich dem Ende zu und es gilt, kurz Bilanz zu ziehen: Über Frühjahr und
Sommer sowie die Nachtfröste vom 3.05. -5.05.11 haben zu sehr unterschiedlichen Obstergebnissen
geführt. Der erste Austrieb vom Wein wurde geschädigt. Nach einem schönen Herbst konnten jedoch die
Früchte noch gut ausreifen.
Der Schädlingsbefall an Obstbäumen und Beerensträuchern hielt sich in Grenzen.
Dennoch traten wieder der Birnengitterrost auf und auch bei Rosen vor allem der Sternrußtau.
Immer mehr werden in den Gärten neben den üblichen Gemüsearten Saatkartoffeln angebaut.
Hier war die Ernte in vielen Fällen zufriedenstellend.(Info.siehe“Gartenfreund“ 12/11,S.232)
Für das kommende Jahr möchte ich Ihren Blick mehr auf das Anlegen von
Kräuterbeeten-bzw.ecken richten.
Salbei, Rosmarin, Zitronenmelisse, Bohnenkraut und Pfefferminze – alles mehrjährige Kräuter –sowie
Majoran sind eine gute Bereicherung zum Würzen von Speisen.Wer Brombeeren und Ziersträucher im Garten hat,
sollte als Unterpflanzung auch an Waldmeister denken.Eine Waldmeisterbowle im Mai ist nicht zu verachten.
Allerdings sollte die Ernte noch vor der Blüte erfolgen, da dann die Würzkraft am größten ist.
Ein Kleingarten sollte auch nie „steril“ sein. Gegen gerade gezogene Beete
sowie gepflegten Rasen und Ziersträucher ist nichts einzuwenden.
Wenn jedoch kein einziges
Unkraut(Wildkraut)im Garten zu entdecken ist, wider spricht das einem ökologisch orientierten Garten,
wo neben einer bunten Blumen-und Gemüsevielfalt u.a. auch Wildkräuter wie Löwenzahn,
Brennessel,Spitzwegerich, Gänseblümchen,Vogelmiere sowie Kapuzinerkresse und Ringelblume
zu finden sind. Diese Wildkräuter enthalten zumeist wertvolle Vitamine und Spurenelemente und ergeben
Aufgüsse,Tees und Salben.Gleichzeitig dienen sie auch Vögeln, Hummeln und Bienen als Futterquelle.
Immer mehr Gartenfreunde entscheiden sich für den Weinanbau. Inzwischen sollte man sich von alten,
schlecht tragenden Sorten aus der DDR-Zeit verabschieden. Diese wärmeliebende Pflanze gedeiht
besonders gut an geschützten Südseiten an Pergolas und Süd-bzw.Süd-Ostwänden.Besonders
geeignete Sorten sind „muskat blue“ und „mitschurinski“(rot). Neben einer interessanten Belaubung sollte
man den richtigen Rebenscnitt durchführen. Kommen Sie einfach bei mir vorbei und informieren sich.

(Inf. dazu auch im „Gartenfreund“ 11/11,S.206/7)

Schöne Feiertage und ein gesundes Neues Jahr    -Ihr Gartenfachberater-

                                                     Jochen L i n k e


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Letzte Aktualisierung: 02.11.2019
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